Rückblick

Mitfahren am Klausen Monument

Velokultur vom feinsten: am 13. September traf sich ein kleines Grüppchen von velobegeisterten Personen am Fusse des Klausenpasses. Die Anreise war bereits ein kleines Abenteuer gewesen, denn - wer hätte es gedacht! - hatten noch andere die Idee mit dem Velo im Zug zum autofreien Pass anzureisen. Die, die mit Klappvelos angereisten ernteten neidische und anerkennende Blicke. Obwohl es schien, dass die Sitzplätze eher den Velos als den Menschen überlassen wurde war die Stimmung gut und in verschiedenen Gesprächsfetzen war die Vorfreude auf die bevorstehende Passfahrt herauszuhören.

Die gute Stimmung zog sich auch in die Passauffahrt mit. Der Strom von begeisterten Velofahrenden schien nie abzureissen und so schraubte sich die Gruppe an ihrem Plätzchen in der Velokette die Passstrasse hinauf. Der 3D gedruckte Bananenhalter an einem Fahrradrahmen wurde gelobt, andere freuten sich auf die Portion Pommes Frites auf dem Gipfel, nochmals andere werweissten ob es auf der anderen Seite im Vierwaldstättersee noch für ein Sprung ins Wasser reichen würde und die mit dem E-Bike angereisten hielten den Akkustand im Blick, besonders bei dem wo wegen eines Defektes nur noch die höchste Unterstützungsstufe funktionierte. Es wurde diskutiert wie vorzugehen sei damit der Akku bis zur Passhöhe reichen wird.

Schliesslich erreichten alle die Passhöhe und weitere, später gestartete Fahrer:innen aus dem Bekanntenkreis wurden begeistert empfangen. 

Die Abfahrt bot auch einiges an Vielseitigkeit: Wasserfälle, wenige den Rennvelopneus angsteinflössende Risse im Belag, prächtige Farben, Aussichten und eine kleine Zwischensteigung, welche einige in der Gruppe zu einem kleinen Sprint ansetzten, aber sogleich feststellen mussten, dass die Oberschenkelmuskel doch noch zu übersäuert waren.

Auf dem Bahnsteig in Altdorf angekommen waren sich dann alle einig: so soll eine Vélorution Mitfahrgelegenheit sein!

Weitere Impressionen unter klausen-monument.ch/impressionen

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